Groß-Umstadt, 26.04.2010/dru - Der Umstädter Frühlingsmarkt eröffnet seit Jahren eine Serie von Veranstaltungen des Umstädter Sommers. Diesmal hatten OGV und Stadtmarketing ein neues Konzept getestet. Unter dem Arbeitstitel MONTMARTRE wurde eine Verbindung von Kunst und Kommerz geschaffen.
Bei sommerlichen Temperaturen von fast 25 ° herrschte in Umstadt ein frühlingshaftes Treiben in der historischen Altstadt. In den Gassen rund um den Marktplatz und in vielen Innenhöfen der historischen Gebäude präsentierten sich und ihre Kunst rund 50 Künstler aus der Region. Auf dem Marktplatz selbst boten Händler Ihre Waren an und in den Strassencafe´s war es nicht leicht einen der vielen Plätze zu ergattern, um bei Cafe´au Lait oder Pastis am Sonntag den Klängen des Pariser Salon Orchesters zu lauschen. Es gab Crepes und Flammkuchen. Die Gastronomie hatte ich mit seinem Angebot auf das Motto eingestellt.
Einige tausend Besucher und Kunstinteressierte hatte das Motto und der verkaufsoffene Sonntag nach Groß-Umstadt gelockt. Viele waren aus der Region angereist und nutzen die Gelegenheit sich bei den beiden Stadtrundgängen durch die historische Altstadt sich von Günter Schüttler und Gerd Grein darüber aufklären zu lassen, warum Umstadt eigentlich so anders ist. Den gutgelaunten Gesichtern nach zu urteilen, werden die meisten gerne wiederkommen.
Der Frühlingsmarkt hatte in den vergangenen Jahren oft in der Kritik gestanden. Davon war diesmal wenig zu hören. „Einen Aufbruch im wahrsten Sinne des Wortes“ hatte es Bürgermeister Joachim Ruppert in seinem Grußwort genannt.
Paul Wucherpfennig von der OGV Organisation nannte es einen ersten Test und ein Konzept das ausbaufähig sei.
Wenn es nur ein Test war, kann man nur sagen „weiter so“. Ein wenig mehr typisch französisches Markttreiben wäre schön. Vielleicht ein Flohmarkt? Ein gutes Konzept braucht Zeit. Auf den nächsten Frühlingsmarkt und das Savoir Vivre am Biet 2011 darf man sich schon jetzt freuen.

