Erster Stammtisch des Ortsgewerbevereins
Groß-Umstadt, 21.01.2010/du - Immerhin waren rund 20 Groß-Umstädter der Einladung des Ortsgewerbevereins am Mittwoch gefolgt, und so wurde gut 2 Stunden über das Thema Stadtmarketing und die damit verbundenen Optionen diskutiert.
Am Tisch saßen Bürgermeister Joachim Ruppert, die Herren Kroll und Schulz als Vorstände des OGV, eine Reihe von Gewerbetreibenden und auch interessierte Bürger.
Seit Jahren wird in der Stadtverwaltung, der „Kommission für Standortmarketing und Wirtschaftsförderung“ und im Ortsgewerbeverein darüber diskutiert, wie ein effektives Stadtmarketing aussehen sollte. Auch in dieser Runde wurde die Frage diskutiert, ob dazu eine eigene, neu zu gründende Institution (Stichwort: Stadtmarketing e.V.) sinnvoll oder sogar nötig sei. Die große Mehrheit der Anwesenden vertrat jedenfalls diese Meinung. Ein Hauptargument für einen eigenständigen Verein war dabei die Neutralität gegenüber den bestehenden Institutionen. Weder die Stadtverwaltung noch der OGV können diese wichtige Anforderung erfüllen. Beide vertreten immer nur einen bestimmten (und damit beschränkten) Teil der Interessengruppen. So sind es z.B. keineswegs nur die Interessen von Handel und Gewerbe, die ein Standort-Marketing leiten sollten. Ebenso ist natürlich aber auch eine Stadtverwaltung aufgrund Ihrer vielfältigen Verwaltungsaufgaben keine neutrale Institution. Bürgermeister Ruppert stellte klar, dass es hier immer wieder auch zu Interessenkonflikten kommt – z.B. wenn es um die Erteilung von Genehmigungen geht.
Im Weiteren wurde über die klare Formulierung von Zielen und Aufgaben eines möglichen Marketing e.V. diskutiert. Klar wurde schnell, dass die Koordinierung und gemeinsame Vermarktung der zahlreichen Umstädter Veranstaltungen und Aktivitäten eine wichtige Rolle dabei spielen würde.
Die Diskussion zu diesem Themenkomplex wurde insgesamt mit großem Engagement geführt. Teilweise wollten die Anwesenden gleich „Nägel mit Köpfen“ machen und – direkt vor Ort – Beschlüsse fassen. Dies war natürlich im Rahmen einer solchen Veranstaltung nicht möglich. Es lies jedoch erkennen, dass vielen Beteiligten sehr wohl daran gelegen ist, das lang diskutierte Thema endlich in geordnete Bahnen zu kommt.
Die anwesenden OGV-Vereinsvorstände machten an dieser Stelle allerdings deutlich, dass es, ihrer Ansicht nach, in der Verantwortung des zukünftigen Vorstandes (die Jahrhauptversammlung mit Vorstandswahl findet im Mai statt) liege , diese neue Wege zu beschreiten. Diese Haltung führte letztendlich zu einigen irritierten Blicken, denn sie erweckte den Eindruck, dass der Ortsgewerbeverein den allseits gewünschten und geforderten Fortschritt eher bremst als fördert. Schließlich liegt das Thema bereits seit mehr als 3 Jahren auf dem Tisch, ausreichend Zeit sich damit auseinanderzusetzen.
Pragmatisch formulierte es Michael Dauber aus dem OGV-Ausschuss Vereinsmarketing. „Entweder wird das Thema jetzt konstruktiv angegangen mit einer klaren Zielsetzung, und die heißt Umstadt Marketing e.V. oder wir stampfen es ein und machen halt alle so weiter wie bisher. Es ist lächerlich an so einer Entscheidung mehrere Jahre herumzudoktern ohne zu einem Ergebnis zu kommen. – Zu welchem auch immer.“
Bernhard Zimmer vom gleichen Ausschuss brachte es noch klarer auf den Punkt. „Die Entscheider (Bürgermeister und Vorstand des OGV) sitzen doch am Tisch. Dann sollen Sie doch jetzt und hier sagen, ob Sie den Weg gehen wollen oder nicht.“
Dem Bürgermeister und den Vorständen des OGV konnte man jedoch die Zusage abringen, sich jetzt sehr zeitnah mit dem Thema auseinanderzusetzen und ein entsprechendes Konzept zu erarbeiten. Zumindest der Bürgermeister hielt es für möglich, eine solches Projekt noch innerhalb des Jahres 2010 umzusetzen, da einige grundsätzliche Dinge ja auch schon in der Vergangenheit abgearbeitet worden seien.
Am kommenden Montag, den 25.1.2010 findet die erste ordentliche Vorstandsitzung 2010 des OGV unter Beteiligung der einzelnen Auschüsse statt. Von den dort gefassten Beschlüssen wird es ganz wesentlich abhängen, ob der OGV zu einer tragenden Säule des Umstadt Marketings wird.
Seit Jahren wird in der Stadtverwaltung, der „Kommission für Standortmarketing und Wirtschaftsförderung“ und im Ortsgewerbeverein darüber diskutiert, wie ein effektives Stadtmarketing aussehen sollte. Auch in dieser Runde wurde die Frage diskutiert, ob dazu eine eigene, neu zu gründende Institution (Stichwort: Stadtmarketing e.V.) sinnvoll oder sogar nötig sei. Die große Mehrheit der Anwesenden vertrat jedenfalls diese Meinung. Ein Hauptargument für einen eigenständigen Verein war dabei die Neutralität gegenüber den bestehenden Institutionen. Weder die Stadtverwaltung noch der OGV können diese wichtige Anforderung erfüllen. Beide vertreten immer nur einen bestimmten (und damit beschränkten) Teil der Interessengruppen. So sind es z.B. keineswegs nur die Interessen von Handel und Gewerbe, die ein Standort-Marketing leiten sollten. Ebenso ist natürlich aber auch eine Stadtverwaltung aufgrund Ihrer vielfältigen Verwaltungsaufgaben keine neutrale Institution. Bürgermeister Ruppert stellte klar, dass es hier immer wieder auch zu Interessenkonflikten kommt – z.B. wenn es um die Erteilung von Genehmigungen geht.
Im Weiteren wurde über die klare Formulierung von Zielen und Aufgaben eines möglichen Marketing e.V. diskutiert. Klar wurde schnell, dass die Koordinierung und gemeinsame Vermarktung der zahlreichen Umstädter Veranstaltungen und Aktivitäten eine wichtige Rolle dabei spielen würde.
Die Diskussion zu diesem Themenkomplex wurde insgesamt mit großem Engagement geführt. Teilweise wollten die Anwesenden gleich „Nägel mit Köpfen“ machen und – direkt vor Ort – Beschlüsse fassen. Dies war natürlich im Rahmen einer solchen Veranstaltung nicht möglich. Es lies jedoch erkennen, dass vielen Beteiligten sehr wohl daran gelegen ist, das lang diskutierte Thema endlich in geordnete Bahnen zu kommt.

Die anwesenden OGV-Vereinsvorstände machten an dieser Stelle allerdings deutlich, dass es, ihrer Ansicht nach, in der Verantwortung des zukünftigen Vorstandes (die Jahrhauptversammlung mit Vorstandswahl findet im Mai statt) liege , diese neue Wege zu beschreiten. Diese Haltung führte letztendlich zu einigen irritierten Blicken, denn sie erweckte den Eindruck, dass der Ortsgewerbeverein den allseits gewünschten und geforderten Fortschritt eher bremst als fördert. Schließlich liegt das Thema bereits seit mehr als 3 Jahren auf dem Tisch, ausreichend Zeit sich damit auseinanderzusetzen.
Pragmatisch formulierte es Michael Dauber aus dem OGV-Ausschuss Vereinsmarketing. „Entweder wird das Thema jetzt konstruktiv angegangen mit einer klaren Zielsetzung, und die heißt Umstadt Marketing e.V. oder wir stampfen es ein und machen halt alle so weiter wie bisher. Es ist lächerlich an so einer Entscheidung mehrere Jahre herumzudoktern ohne zu einem Ergebnis zu kommen. – Zu welchem auch immer.“
Bernhard Zimmer vom gleichen Ausschuss brachte es noch klarer auf den Punkt. „Die Entscheider (Bürgermeister und Vorstand des OGV) sitzen doch am Tisch. Dann sollen Sie doch jetzt und hier sagen, ob Sie den Weg gehen wollen oder nicht.“
Dem Bürgermeister und den Vorständen des OGV konnte man jedoch die Zusage abringen, sich jetzt sehr zeitnah mit dem Thema auseinanderzusetzen und ein entsprechendes Konzept zu erarbeiten. Zumindest der Bürgermeister hielt es für möglich, eine solches Projekt noch innerhalb des Jahres 2010 umzusetzen, da einige grundsätzliche Dinge ja auch schon in der Vergangenheit abgearbeitet worden seien.
Am kommenden Montag, den 25.1.2010 findet die erste ordentliche Vorstandsitzung 2010 des OGV unter Beteiligung der einzelnen Auschüsse statt. Von den dort gefassten Beschlüssen wird es ganz wesentlich abhängen, ob der OGV zu einer tragenden Säule des Umstadt Marketings wird.