Samstag, 19. Mai 2012
Herausgeber: Ortsgewerbeverein Groß-Umstadt 1849 e.V.

Winterdienst in Groß-Umstadt

Groß-Umstadt 14.01.2010 / sgu - „Endlich wieder Winter!“, sagen die einen, „Wie lange noch dauert die Kälte und die Behinderung durch Eis und Schnee?“, fragen die anderen ... Mitunter finden sich beide Positionen in einer Person, denn wer sich und seinen Kindern das Schneevergnügen in der Freizeit gönnt, der flucht über glatte Straßen und Wege auf dem Weg zur Arbeit oder zum Einkaufen.

Die Mitarbeiter des Baubetriebshofs der Stadtwerke Groß-Umstadt sind im Winter in eine feste Bereitschaft eingebunden, um Schnee und Glätte schnellstmöglich zu beseitigen, damit zumindest auf den Verkehrswegen keine Gefährdung für die Menschen entsteht. Unter Einsatz der Groß- und Kleinfahrzeuge, aufwändigem manuellem Räumdienst sowie mit Unterstützung von Landwirten und deren Fahrzeugen sind im Einsatzfalle viele Leute gleichzeitig unterwegs. Dabei gilt die folgende Priorität:

1.    Vorrangig geräumt werden die Krankenhausstraße und Rettungswege,
2.    dann steile und viel befahrene Straßen,
3.    gleichzeitig bzw. anschließend werden Rad- und bestimmte Gehwege mit Kleinfahrzeugen oder manuell geräumt,
4.    nachrangig werden die Friedhöfe behandelt, außer bei Beerdigungen.

Bürgermeister Joachim Ruppert bittet gerade bei anhaltender Winterwitterung um Verständnis, dass nicht alles gleichzeitig erledigt werden kann. Der Rathauschef erinnert auch die Hauseigentümer an ihre Pflicht, die Bürgersteige zu räumen bzw. abzustreuen. Den Schnee sollte man aber nicht auf die Straßen zu schaufeln, denn die müssen dann wieder frei geschoben werden und nicht selten lande die mühsam beseitigte weiße Pracht wieder auf dem Gehweg. Außerdem bezieht sich die Räumpflicht darauf, einen schmalen Weg herzustellen und nicht einen breiten Bürgersteig komplett zu räumen. Gerade die Anlieger mit den breiten Bürgersteigen wissen dann oft nicht wohin mit dem Schnee.

Schnee gehört zur Jahreszeit und jeder sollte und muss sich auf die weiße Pracht einstellen. Bürgermeister Ruppert bittet um Anerkennung der Mitarbeiter, die tags und nachts unterwegs sind und dennoch sicher nicht für jeden und überall „sein“ Stück Straße räumen. Daher wird auch der eingeschränkte Winterdienst an den Ortseingängen angezeigt – auch dieser Dienst muss für die Stadt Groß-Umstadt bezahl- und leistbar sein. Er bittet aber auch um gegenseitige Rücksicht und Hilfestellung für den ein oder anderen unsicheren Verkehrsteilnehmer oder Fußgänger. Hier zeigen viele Autofahrer leider allzu oft keine Geduld und es entstehen vermehrt Hupkonzerte und gefährliche Situationen.
 

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