Natürlich ruft eine solche Aktion die Datenschützer auf den Plan, die die Privatsphäre des Individuums gefährdet sehen. Gerade erst ist ein Antrag der Grünen im Stadtparlament Groß-Umstadt gescheitert, den Internetriesen mit einer Gebühr für das Abfilmen der Umstädter Straßenzüge zu beglücken.
Vernunft ließen weitgehend die Stadtverordneten walten, als Sie den Antrag ablehnten. Die Auswirkungen im Hinblick auf den Verwaltungsaufwand und die Prozesskosten führten vordergründig zu Ablehnung des Antrages.
Zumindest den Gewerbetreibenden sollte es bei derartigen Vorhaben aber schon etwas flau im Magen werden. Was passiert eigentlich wenn die weltweit größte Suchmaschine von einer kleinen Odenwälder Gemeinde angegriffen wird.
Das Prozeßkostenrisiko ist dabei noch relativ harmlos. Vielleicht aber revanchiert sich der Konzern Google damit, dass zukünftig Suchbegriffe wie Groß-Umstadt, Firma xyz (in Groß-Umstadt ansässig), Umstadt, Odenwälder Weininsel etc. , also alles was auf unseren schönen Heimatort hinweist, ein Ergebnis bringen wie
NO MATCH FOUND. Was im Klartext bedeuten würde, wir verschwinden einfach aus der Welt der Googler, und gleichzeitig aufzeigt über welche Macht GOOGLE wohlmöglich verfügt.
Seine Privatsphäre kann jeder im Hinblick auf Google Street View schützen. Der Weg wird relativ einfach dargestellt, birgt aber seine Tücken.
Google selbst stellt es auf seiner Internetseite so dar:
„Street View beinhaltet ausschließlich Bildmaterial von öffentlichen Straßen, welches sich nicht von solchen Bildern unterscheidet, die jeder beim Entlangfahren einer Straße sehen und aufnehmen könnte. Bildmaterial dieser Art ist in vielfältiger Weise für Städte auf der ganzen Welt verfügbar. Wir halten die örtlichen Gesetze und Normen in jedem Land ein, in dem wir Street View anbieten.
Technologien zur Unkenntlichmachung und Optionen wie die Entfernung bestimmter Bilder gehören zu den Maßnahmen, mit denen wir den Schutz der Privatsphäre von Personen sicherstellen. Wir ermöglichen Nutzern auf einfache Weise, Bilder von ihnen, ihren Kindern, Autos oder Häusern auf Wunsch vollständig aus dem Produkt zu entfernen, selbst wenn das Bildmaterial bereits unkenntlich gemacht wurde.“
1. Machen Sie das Bild ausfindig
2. Klicken Sie auf "Ein Problem melden" am Bildrand links unten
3. Füllen Sie das Formular aus, und klicken Sie "Übermitteln"
Die Tücke steckt im Details. Zumindest das Mailformular erfordert schon einmal die Nennung der eigenen Mail Adresse. Im Widerspruch muss man weiterhin begründen worin die unerwünschte Darstellung besteht. Das heißt im Klartext man muss auch seine komplette Adresse mitliefern. Somit stellt man Google schon mal ganz kostenlos einige relevante Daten zur Verfügung, die in Verbindung mit dem Bild (Welches Haus, Welches Umfeld, Welches Auto, Welcher Hund ) schon ein ziemlich klares Bild über den Reklamierenden liefern. Was aber passiert aber eben mit diesen, jetzt Google zur Verfügung stehenden Informationen, selbst wenn das Bild selbst gelöscht wird?
So wird aus einem relativ unspektakulären Bild auf einmal eine Geschichte, deren Wert für einen selbst auf den ersten Blick kaum relevant sein dürfte, für Dritte aber durchaus.
Deshalb ist bei Widersprüchen in Verbindung mit der Preisgabe von persönlichen Daten Vorsicht geboten. Bei Street View ist man noch relativ anonym im Netz. Widerspricht man ist es vorbei mit der Anonymität bei Google.
Zumindest den Gewerbetreibenden sollte es bei derartigen Vorhaben aber schon etwas flau im Magen werden. Was passiert eigentlich wenn die weltweit größte Suchmaschine von einer kleinen Odenwälder Gemeinde angegriffen wird.
Das Prozeßkostenrisiko ist dabei noch relativ harmlos. Vielleicht aber revanchiert sich der Konzern Google damit, dass zukünftig Suchbegriffe wie Groß-Umstadt, Firma xyz (in Groß-Umstadt ansässig), Umstadt, Odenwälder Weininsel etc. , also alles was auf unseren schönen Heimatort hinweist, ein Ergebnis bringen wie
NO MATCH FOUND. Was im Klartext bedeuten würde, wir verschwinden einfach aus der Welt der Googler, und gleichzeitig aufzeigt über welche Macht GOOGLE wohlmöglich verfügt.
Seine Privatsphäre kann jeder im Hinblick auf Google Street View schützen. Der Weg wird relativ einfach dargestellt, birgt aber seine Tücken.
Google selbst stellt es auf seiner Internetseite so dar:
„Street View beinhaltet ausschließlich Bildmaterial von öffentlichen Straßen, welches sich nicht von solchen Bildern unterscheidet, die jeder beim Entlangfahren einer Straße sehen und aufnehmen könnte. Bildmaterial dieser Art ist in vielfältiger Weise für Städte auf der ganzen Welt verfügbar. Wir halten die örtlichen Gesetze und Normen in jedem Land ein, in dem wir Street View anbieten.
Technologien zur Unkenntlichmachung und Optionen wie die Entfernung bestimmter Bilder gehören zu den Maßnahmen, mit denen wir den Schutz der Privatsphäre von Personen sicherstellen. Wir ermöglichen Nutzern auf einfache Weise, Bilder von ihnen, ihren Kindern, Autos oder Häusern auf Wunsch vollständig aus dem Produkt zu entfernen, selbst wenn das Bildmaterial bereits unkenntlich gemacht wurde.“
1. Machen Sie das Bild ausfindig
2. Klicken Sie auf "Ein Problem melden" am Bildrand links unten
3. Füllen Sie das Formular aus, und klicken Sie "Übermitteln"
Die Tücke steckt im Details. Zumindest das Mailformular erfordert schon einmal die Nennung der eigenen Mail Adresse. Im Widerspruch muss man weiterhin begründen worin die unerwünschte Darstellung besteht. Das heißt im Klartext man muss auch seine komplette Adresse mitliefern. Somit stellt man Google schon mal ganz kostenlos einige relevante Daten zur Verfügung, die in Verbindung mit dem Bild (Welches Haus, Welches Umfeld, Welches Auto, Welcher Hund ) schon ein ziemlich klares Bild über den Reklamierenden liefern. Was aber passiert aber eben mit diesen, jetzt Google zur Verfügung stehenden Informationen, selbst wenn das Bild selbst gelöscht wird?
So wird aus einem relativ unspektakulären Bild auf einmal eine Geschichte, deren Wert für einen selbst auf den ersten Blick kaum relevant sein dürfte, für Dritte aber durchaus.
Deshalb ist bei Widersprüchen in Verbindung mit der Preisgabe von persönlichen Daten Vorsicht geboten. Bei Street View ist man noch relativ anonym im Netz. Widerspricht man ist es vorbei mit der Anonymität bei Google.
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