So wird es dann wohl politisch mit einer etwas zu Gunsten der Grünen veränderten Zusammensetzung des Stadtparlamentes weitergehen. Ganz offensichtlich hat die SPD mit der von ihr praktizierten Konsenspolitik den Umstädter Bürger nachhaltig überzeugt und wird auch in den nächsten Jahren keine Koalition mit einer der anderen Parteien eingehen sondern Mehrheiten über eine Kooperation mit der CDU und im Konsens mit den übrigen politischen Kräften suchen.
Sicherlich ist die massgeblich von Karl Dörr implementierte Umstädter Konsenspolitik vordergründig mehrheitsvertretender als eine kompromissgeprägte Koalition. Andererseits bedeutet dies aber auch, dass Änderungsprozesse in einer ohnehin nicht von Dynamik geprägten Kommunalverwaltung gefühlte Ewigkeiten dauern.
Das Konsens-Modell Groß-Umstadt ist seit vielen Jahren erfolgreich und die Alternativen sind rar gesät.
Das vorläufige Endergebnis für die Kommunalwahl Groß-Umstadt.