Groß-Umstadt, 23.12.2008 - Wenig attraktiv ist das Gelände rund um den Umstädter Bahnhof des gibt es große Pläne der Stadt. Das historische Bahnhofsgebäude, das bereits in Besitz der Stadt ist, soll weiterveräußert werden. ,,Vier bis fünf ernsthafte Interessenten gibt es", so Paul Heiliger, Chef des Groß-Umstädter Bauamts. ,,Wir wünschen uns eine anständige gastronomische Nutzung", ergänzt er und deutet dabei die Chance auf Zuschüsse aus Städtebau-Programmen an.
Das historische Bahnhofsgebäude und das nähere Umfeld hat die Stadt Groß-Umstadt schon erworben, für den größeren Rest des Bahnhofsgeländes gibt es einen Kaufvertrag, der mit dem Jahreswechsel rechtskräftig werden soll.
Es geht dabei um eine Fläche von beachtlichen 12 700 Quadratmetern, vom Bahnhof südwärts längs des Baustoffhandels und des ehemaligen Raiffeisen-Gebäudes bis zu den Kleingärten neben der ,,Resopal". Es geht darum, der Stadt in diesem Bereich ein neues Gesicht zu geben.
Mit der Neugestaltung des Bereichs am Westrand der Innenstadt sollen zugleich Verkehrsprobleme gelöst werden. 580 000 Euro lässt sich die Stadt den Grunderwerb kosten, ein Geschäft, in das Tochterfirmen der Deutschen Bahn eingebunden sind. Eine teilweise Refinanzierung durch Wiederveräußerung einzelner Abschnitte des großen Kuchens ist nicht ausgeschlossen, die Investitionskosten für die Umgestaltung werden diese Mittel aber wohl bei weitem übersteigen, ,,und es ist unklar, ob es dafür irgendwelche Zuschüsse gibt", sagt Paul Heiliger.
Landesmittel aus Städtebauprogrammen sind jedenfalls nicht in Sicht, zumal das Areal jenseits der Grenzen des Sanierungsgebiets Südliche Vorstadt liegt.


