Spielbericht HSG Düsseldorf – TV Groß-Umstadt 35:23 (16:14)
Nur eine gute Halbzeit reicht nicht
„In der Klasse weht ein anderer Wind“, das musste der Aufsteiger auch im zweiten Spiel schmerzlich spüren. Trotz guter Leistung in der ersten Halbzeit, als der TVG bis zur 20. Spielminute in Führung lag (8:9) gab es einen deutlichen Sieg des Titelanwärters Düsseldorf in der mit 1028 Zuschauern besuchten Burgwächter Castello Halle. Überrrascht von der disziplinierten Spielweise der Umstädter, vor allem in der Abwehr und einer in den ersten 40. Minuten guten Angriffsleistung, nahm Düsseldorfs Trainer Rogawska bereits in der 17. Spielminute eine Auszeit um sein Team lautstark wach zu rütteln. Bis dahin kamen die Düsseldorfer nur schlecht mit dem TVG zu recht, der zu dem gestützt auf eine gute Torhüterleistung von Jens Elsner, den Gegner überraschte. Vor allem der Rückraum mit See, Büdel und dem starken Tilman Werner kam immer wieder zu Torgelegenheiten und verwandelte sicher.
Nach der Auszeit sah man dann eine andere Düsseldorfer Mannschaft, die in der Abwehr aggressiver wurde und das Spiel zunehmend besser kontrollieren konnte. So war es nicht verwunderlich, dass sie in der 24. Spielminute erstmals mit 10:9 in Führung gehen konnten und diese Führung bis zur Halbzeit auf 16:14 ausbauen konnten.
Bis zur 38. Minute (19:17) konnte der TVG mithalten, dann schlichen sich haarsträubende Fehler im Angriff ein. Plötzlich wurden viel zu viele Bälle schlecht vorbereitet auf das Tor der Düsseldorfer geworfen, die eine leichte Beute für die Torhüter wurden. Düsseldorf nutzte die Gelegenheit und kam dabei mit Gegenstössen zu einfachen Toren und legte den Grundstein für den am Ende deutlichen Erfolg. In dieser Phase vergaben die Umstädter im Angriff 8 gute Torchancen. „In der Klasse weht ein anderer Wind“, so der Teammanager des TVG Michael Blechschmitt. „Wenn die Angriffe schlecht vorbereitet sind, oder zu hastig abgeschlossen werden, dann wird das gnadenlos bestraft. Hier müssen wir uns noch verbessern,“ so Blechschmitt weiter.
„Natürlich hat Düsseldorf ganz andere Möglichkeiten und spielt um den Titel, aber wir konnten bis zur 40. Spielminute durchaus mithalten, bevor meine Mannschaft die taktische Marschrichtung verlor und durch undisziplinierte Angriffsleistungen den Gegner stark machte. In solchen Situationen merkt man eben doch die Abgeklärtheit und Erfahrung der Titelanwärter. Wir haben klar gezeigt bekommen, dass eben 40 Minuten guter Handball in dieser Klasse nicht ausreichen und das jeder, aber auch wirklich jeder eigene Fehler gnadenlos bestraft wird, „ so ein enttäuschter Umstädter Trainer Ludwig auf der Pressekonferenz.
Düsseldorfs Sportdirektor Daniel Stephan war trotzdem beeindruckt von der Umstädter Mannschaft und gab gute Wünsche und aufmunterndes Schulterklopfen mit auf den Weg in den Odenwald: „Wenn ihr eure Angriffsdisziplin verbessert, könnt ihr durchaus in der 2. Liga mithalten“, so der ehemalige Nationalspieler und Welthandballer. Stärkster Mannschaftsteil war beim TVG wieder einmal die Abwehr mit einem herausragenden Pana Nastos. Klingt komisch, bei 35 Gegentoren, ist aber so, weil zahlreiche Düsseldorfer Tore über den Gegenstoß erzielt wurden - und das war wiederum ein Problem des Angriffs. Daran gilt es diese Woche zu arbeiten, denn am Freitag Abend steht das Derby gegen die TSG Groß-Bieberau an. Also keine Zeit zum Luft holen für den forschen Aufsteiger.
.
Statistik:
Torfolge:
10. Minute 4:6
20. Minute 8:9
Halbzeit 16:14
40. Minute 21:17
50. Minute 29:21
Endstand 35:23
TVG:
Elsner 1.-40. und Rebstock 40.-60. Minute, (im Tor)
Mauch 1, See 3/2, Scholz 3, Nastos 2, Geißler , Acic , Büdel 4, Buschsieper 1, Kramer 1, Werner 3, Grunwaldt 2, Schulz 3
7m: 3/2, 2. Minuten Strafen: 4
Düsseldorf
Savonis, Puhle (im Tor)
Hegemann 4, Hansen 1, Fölser 3, Novickis 8, Brack 1, Artmann, Weiß 5, Artmann Jan 2, von Gruchalla 7, Behrends 4/1
7 m: 1/1, 2. Minuten Strafen: 2
Schiedsrichter: Kropp/Siebert aus Osnabrück
Zuschauer: 1028
Nur eine gute Halbzeit reicht nicht
„In der Klasse weht ein anderer Wind“, das musste der Aufsteiger auch im zweiten Spiel schmerzlich spüren. Trotz guter Leistung in der ersten Halbzeit, als der TVG bis zur 20. Spielminute in Führung lag (8:9) gab es einen deutlichen Sieg des Titelanwärters Düsseldorf in der mit 1028 Zuschauern besuchten Burgwächter Castello Halle. Überrrascht von der disziplinierten Spielweise der Umstädter, vor allem in der Abwehr und einer in den ersten 40. Minuten guten Angriffsleistung, nahm Düsseldorfs Trainer Rogawska bereits in der 17. Spielminute eine Auszeit um sein Team lautstark wach zu rütteln. Bis dahin kamen die Düsseldorfer nur schlecht mit dem TVG zu recht, der zu dem gestützt auf eine gute Torhüterleistung von Jens Elsner, den Gegner überraschte. Vor allem der Rückraum mit See, Büdel und dem starken Tilman Werner kam immer wieder zu Torgelegenheiten und verwandelte sicher.
Nach der Auszeit sah man dann eine andere Düsseldorfer Mannschaft, die in der Abwehr aggressiver wurde und das Spiel zunehmend besser kontrollieren konnte. So war es nicht verwunderlich, dass sie in der 24. Spielminute erstmals mit 10:9 in Führung gehen konnten und diese Führung bis zur Halbzeit auf 16:14 ausbauen konnten.
Bis zur 38. Minute (19:17) konnte der TVG mithalten, dann schlichen sich haarsträubende Fehler im Angriff ein. Plötzlich wurden viel zu viele Bälle schlecht vorbereitet auf das Tor der Düsseldorfer geworfen, die eine leichte Beute für die Torhüter wurden. Düsseldorf nutzte die Gelegenheit und kam dabei mit Gegenstössen zu einfachen Toren und legte den Grundstein für den am Ende deutlichen Erfolg. In dieser Phase vergaben die Umstädter im Angriff 8 gute Torchancen. „In der Klasse weht ein anderer Wind“, so der Teammanager des TVG Michael Blechschmitt. „Wenn die Angriffe schlecht vorbereitet sind, oder zu hastig abgeschlossen werden, dann wird das gnadenlos bestraft. Hier müssen wir uns noch verbessern,“ so Blechschmitt weiter.
„Natürlich hat Düsseldorf ganz andere Möglichkeiten und spielt um den Titel, aber wir konnten bis zur 40. Spielminute durchaus mithalten, bevor meine Mannschaft die taktische Marschrichtung verlor und durch undisziplinierte Angriffsleistungen den Gegner stark machte. In solchen Situationen merkt man eben doch die Abgeklärtheit und Erfahrung der Titelanwärter. Wir haben klar gezeigt bekommen, dass eben 40 Minuten guter Handball in dieser Klasse nicht ausreichen und das jeder, aber auch wirklich jeder eigene Fehler gnadenlos bestraft wird, „ so ein enttäuschter Umstädter Trainer Ludwig auf der Pressekonferenz.
Düsseldorfs Sportdirektor Daniel Stephan war trotzdem beeindruckt von der Umstädter Mannschaft und gab gute Wünsche und aufmunterndes Schulterklopfen mit auf den Weg in den Odenwald: „Wenn ihr eure Angriffsdisziplin verbessert, könnt ihr durchaus in der 2. Liga mithalten“, so der ehemalige Nationalspieler und Welthandballer. Stärkster Mannschaftsteil war beim TVG wieder einmal die Abwehr mit einem herausragenden Pana Nastos. Klingt komisch, bei 35 Gegentoren, ist aber so, weil zahlreiche Düsseldorfer Tore über den Gegenstoß erzielt wurden - und das war wiederum ein Problem des Angriffs. Daran gilt es diese Woche zu arbeiten, denn am Freitag Abend steht das Derby gegen die TSG Groß-Bieberau an. Also keine Zeit zum Luft holen für den forschen Aufsteiger.
.
Statistik:
Torfolge:
10. Minute 4:6
20. Minute 8:9
Halbzeit 16:14
40. Minute 21:17
50. Minute 29:21
Endstand 35:23
TVG:
Elsner 1.-40. und Rebstock 40.-60. Minute, (im Tor)
Mauch 1, See 3/2, Scholz 3, Nastos 2, Geißler , Acic , Büdel 4, Buschsieper 1, Kramer 1, Werner 3, Grunwaldt 2, Schulz 3
7m: 3/2, 2. Minuten Strafen: 4
Düsseldorf
Savonis, Puhle (im Tor)
Hegemann 4, Hansen 1, Fölser 3, Novickis 8, Brack 1, Artmann, Weiß 5, Artmann Jan 2, von Gruchalla 7, Behrends 4/1
7 m: 1/1, 2. Minuten Strafen: 2
Schiedsrichter: Kropp/Siebert aus Osnabrück
Zuschauer: 1028


