So zurzeit auch in Groß-Umstadt und Umgebung.
Unter dem Deckmantel der Stiftung „Bärenherz“ , wird derzeit von einer unbekannten Privatperson eine Sammlung durchgeführt. Begründet wird die Sammlung mit einem an Leukämie erkrankten Mädchen aus dem Ortsteil Semd, dass vom Hospiz Bärenherz aus Wiesbaden betreut wird.
Die Bärenherz Stiftung unterstützt Einrichtungen für Familien mit Kindern, die unheilbar erkrankt sind und eine geringe Lebenserwartung haben, insbesondere Kinderhospize.
Derzeit sind das die Kinderhospize in Wiesbaden, Markkleeberg bei Leipzig und das Kinderhaus Bärenherz in Heidenrod-Laufenselden im Rheingau-Taunus-Kreis, eine Dauerpflegeeinrichtung für 27 schwerstbehinderte und –kranke Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene.
Es wird mit einer Spendenliste durch die Geschäftswelt gegangen und um Barspenden gebeten. Der Spendensammler kann sich weder legitimieren, noch liegt bei der Stadt die erforderliche Anfrage zur einer Spendensammlung vor. Eine Genehmigung zur Straßensammlung wurde dementsprechend auch nicht erteilt.
Unsere Recherche hat ergeben, dass ein derartiger Fall in Verbindung mit einem Mädchen aus Semd nicht vorliegt, und auch keine Sammelaktion vom Hospiz oder der Stiftung in Umstadt und Umgebung veranlasst wurde. Selbstverständlich ist man über jede Spende glücklich, möchte aber mit dieser Angelegenheit nicht in Verbindung gebracht werden.
Wie wir aus Mitgliedsbetrieben erfuhren, wird auch keine Spendenquittung ausgestellt, sondern nur die Spende auf eine Spendenliste eingetragen, auf der der Spender unterschreibt. Auch dies ist für eine seriöse Spendenaktion ungewöhnlich.
Sie können davon ausgehen, dass Ihre „Spende“ nicht Ihrem vermeintlichen Zweck zugeführt wird.