Das sollte man aber, und deshalb auch diese, wenn auch oberflächlich aufklärende Kolumne.
Die Verknüpfung von Algorithmis und Sync-Funktionen ist massgeblich dafür verantwortlich, dass wir, trotz aller Bemühungen der Datenschützer, immer mehr zu einem vollständig transparenten Opfer des Kommerzes werden.
Algorithmus ist im IT Bereich der Rechenweg um auf kürzestem Weg zum gewünschten Ergebnis zu kommen (laienhaft und verständlich gesprochen). Die Funktionalität von Google, Facebock & Co basiert auf Algorithmen. Das ist erst bei näherer Betrachtungsweise interessant und führt vor allem dazu, dass derartige Datengiganten über Sie auch Dinge wissen, von denen Sie selbst gar wissen, dass Sie sie preisgegeben haben.
Wer beispielsweise ein „soziales Netzwerk“ wie FACEBOOK benutzt, schenkt den Betreiben einen Haufen Daten über sich, wer es nicht nutzt, tut es nicht. Sollte man meinen – ist aber nicht so.
Ein Beispiel:
Einer Ihrer Freunde/Kollegen ist Mitglied bei Facebook und schreibt Ihnen eine Mail um Sie als Mitglied bei Facebook zu gewinnen (ist kostenlos). Sie reagieren nicht und vergessen die Sache. Monate später erhalten Sie erneut eine Mail, nicht von dem vorgenannten Freund, sondern von Facebook. In dieser Mail gibt es einen Eye-Catcher der heisst „weitere Personen auf Facebook, die Du vielleicht kennst“, und dieser Bereich hat es in sich. Bei näherem Hinschauen fällt Ihnen auf, dass Sie die dort genannten Personen wirklich kennen. Nicht näher, nicht aus dem wirkichen Bekanntenkreis, noch nicht einmal aus dem Umfeld oder aus der gleichen Stadt. Den einen kennen Sie, weil Sie mal bei dem vor 5 Jahren eine Stehlampe bei E-Bay gekauft haben, und den anderen weil der zufällig für das gleiche Hotel im Mallorca Urlaub vor 8 Monaten eine Bewertung abgeben hat.
Wie kann es aber sein, dass Facebook von dem Nichtnutzer mehr als die Mail-Adresse kennt, die der einladende Bekannte ja nutzte um Sie einzuladen? Das überraschende Ergebnis gibt zu denken. Ein Netzwerk wie Facebook profitiert von dem ungebändigten Wunsch seiner Mitglieder sich bis ins Detail vernetzen zu wollen, und das flächendeckend. Jetzt kommt die Sync-Funktion ins Spiel.
Beliebte Anwendungen (Alpplicationen) wie „Friend-Sync“ synchronisieren Daten aus den Kontakten z.B. des IPhone eines Facebook-Mitglieds mit der Freundesliste auf Facebook. Da werden Kontaktdaten, Fotos, Geburtstage u.v.m. abgeglichen und zu Facebook übertragen, egal ob die in der Handyliste aufgeführten Personen dort registriert sind oder nicht.
Nicht nur Facebook ist darauf spezialisiert solche Verknüpfungen auszuwerten. Ähnliche Funktionen gibt es beim Messanger ICQ u.a. Man macht sich die Naivität und Trägheit derjenigen zu Nutze, die auf die Vorteile allumfassender Synchronierung von Daten setzen. Weiche Faktoren wie Vorlieben und Kontakte werden so von Facebook mit Hilfe von Algorithmen eingesammelt und zu barem Geld gemacht, ob der Betroffene nun seine Einwilligung gibt oder nicht.
Mark Zuckerberg,der Gründer von Facebook, scheute sich nicht im Januar in einem Interview zu sagen, dass der Schutz der Privatsphäre nicht mehr zeitgemäß sei.
Deutsche Datenschutzgesetze gelten für das amerikanische Unternehmen eh nicht.
Das Vertrauen des Nutzers in sein soziales Netzwerk führt in der Regel zu diesem Missstand beim Datenfluss. Dieses Grundvertrauen ist aber nicht mehr angebracht. Hüten Sie sich also vor jeglicher Sync-Aktion und nutzen Sie die Möglichkeiten sich zu schützen. Auch Facebook bietet eine sogenannte Privacy – Option. Auf der Hilfeseite gibt es ein Formular, gut versteckt versteht sich, mit dem man die Löschung seiner Daten einleiten kann. „Ich habe KEIN Facebook-Konto und möchte nicht, dass Facebook meine Informationen weiterhin speichert.“ Doch wer nicht zu Facebook will, die Einladung des Freundes vielleicht löscht, stößt erst gar nicht auf diesen versteckten Hinweis.
Wer beispielsweise ein „soziales Netzwerk“ wie FACEBOOK benutzt, schenkt den Betreiben einen Haufen Daten über sich, wer es nicht nutzt, tut es nicht. Sollte man meinen – ist aber nicht so.
Ein Beispiel:
Einer Ihrer Freunde/Kollegen ist Mitglied bei Facebook und schreibt Ihnen eine Mail um Sie als Mitglied bei Facebook zu gewinnen (ist kostenlos). Sie reagieren nicht und vergessen die Sache. Monate später erhalten Sie erneut eine Mail, nicht von dem vorgenannten Freund, sondern von Facebook. In dieser Mail gibt es einen Eye-Catcher der heisst „weitere Personen auf Facebook, die Du vielleicht kennst“, und dieser Bereich hat es in sich. Bei näherem Hinschauen fällt Ihnen auf, dass Sie die dort genannten Personen wirklich kennen. Nicht näher, nicht aus dem wirkichen Bekanntenkreis, noch nicht einmal aus dem Umfeld oder aus der gleichen Stadt. Den einen kennen Sie, weil Sie mal bei dem vor 5 Jahren eine Stehlampe bei E-Bay gekauft haben, und den anderen weil der zufällig für das gleiche Hotel im Mallorca Urlaub vor 8 Monaten eine Bewertung abgeben hat.
Wie kann es aber sein, dass Facebook von dem Nichtnutzer mehr als die Mail-Adresse kennt, die der einladende Bekannte ja nutzte um Sie einzuladen? Das überraschende Ergebnis gibt zu denken. Ein Netzwerk wie Facebook profitiert von dem ungebändigten Wunsch seiner Mitglieder sich bis ins Detail vernetzen zu wollen, und das flächendeckend. Jetzt kommt die Sync-Funktion ins Spiel.
Beliebte Anwendungen (Alpplicationen) wie „Friend-Sync“ synchronisieren Daten aus den Kontakten z.B. des IPhone eines Facebook-Mitglieds mit der Freundesliste auf Facebook. Da werden Kontaktdaten, Fotos, Geburtstage u.v.m. abgeglichen und zu Facebook übertragen, egal ob die in der Handyliste aufgeführten Personen dort registriert sind oder nicht.
Nicht nur Facebook ist darauf spezialisiert solche Verknüpfungen auszuwerten. Ähnliche Funktionen gibt es beim Messanger ICQ u.a. Man macht sich die Naivität und Trägheit derjenigen zu Nutze, die auf die Vorteile allumfassender Synchronierung von Daten setzen. Weiche Faktoren wie Vorlieben und Kontakte werden so von Facebook mit Hilfe von Algorithmen eingesammelt und zu barem Geld gemacht, ob der Betroffene nun seine Einwilligung gibt oder nicht.
Mark Zuckerberg,der Gründer von Facebook, scheute sich nicht im Januar in einem Interview zu sagen, dass der Schutz der Privatsphäre nicht mehr zeitgemäß sei.
Deutsche Datenschutzgesetze gelten für das amerikanische Unternehmen eh nicht.
Das Vertrauen des Nutzers in sein soziales Netzwerk führt in der Regel zu diesem Missstand beim Datenfluss. Dieses Grundvertrauen ist aber nicht mehr angebracht. Hüten Sie sich also vor jeglicher Sync-Aktion und nutzen Sie die Möglichkeiten sich zu schützen. Auch Facebook bietet eine sogenannte Privacy – Option. Auf der Hilfeseite gibt es ein Formular, gut versteckt versteht sich, mit dem man die Löschung seiner Daten einleiten kann. „Ich habe KEIN Facebook-Konto und möchte nicht, dass Facebook meine Informationen weiterhin speichert.“ Doch wer nicht zu Facebook will, die Einladung des Freundes vielleicht löscht, stößt erst gar nicht auf diesen versteckten Hinweis.
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